Dienstag, 13. Mai 2008

I hate politics …

Vorallem wenn sie einem selbt betreffen….mein werter spanischer Postdoc hat mit dem ‘womoeglichen Cosupervisor’ aka Herr A. gesprochen....dann hat er mit unseren Oberboss gesprochen und meinte zu mir: D. (aka Oberboss) hat mit A. gesprochen.

Ich wollte natuerlich wissen was Sache ist und stand wiedereinmal wartend vor der D’schen Tuer ....Familie kommt und schwupps bin ich ausgebotet...muss man akzeptieren...doch wenn der gute spanischer Postdoc meinte: you are not important und das mehrmals wiederholt...you are not important...you think you are, but you’re not ....next year you are important

Genau dann ist es aus...da raeumt man das Feld und schreibt nen Eintrag...

Ich hate politics...I really do

In Momenten wie diesen Frage ich mich ob ich hier wirklichlich richtig bin …

To find your true master…thus is your task

Oder so…wie der eine oder andere geschaetzte Leser vielleicht weis ist das Ziel meines Aufenthaltes in UK der Erwerb eines PhD, oder zu Deutsch Doktortitels. Im Oktober solls dann auch soweit sein (wenn ich den Kampf gegen die britischen Behoerden gewinnen soll...). Jedenfalls, hat der werte Oberboss, der Herr D.T. vom uebern Teich, lustige Ideen. Eben solche werden auf dem naechstgelegenen Fetzen Papier verewigt und sollen in Folge von meiner Wenigkeit umgesetzt werden. Tja, hmm ...ich lass wohl gleich mal weg das die werten Kollegen, bei Erklaerung meines Projektes, lediglich schallend auflachten...
sowas macht Mut!...
Danke nochmals and dieser Stelle!


Doch Fr. A hat einen Entschluss gefasst, sie wird sich nen ‚Zweitboss’ suchen....dieser ist sogar waerend des PhD’s vorgesehen....moi hat ihr Opfer auch schon auserkohren (er ahnt NOCH nichts...MUAHAHA)...mein quasi spanischer Boss trifft den werten Herren auch heute und wird Vorarbeit leisten....jetzt muss ich nur noch den werten Oberboss dazu bringen das ganze offiziell abzusegnen....

wuenschen sie mir glueck...

ich brauchs...

WIRKLICH !

Mittwoch, 30. April 2008

WAT......Wobbly to Athletic *hust* Transition

Das Durchhalten hat sich ausgezahlt! Nach ca. 7 Monate Pilates ist es soweit, ich besitze doch tatsaechlich sowas wie Bauchmuskeln (und nen Hintern)!!! Mit 40ig dann das Nabelpircing! Juhu! Es Lebe der Sport....auch wenn ich mich morgen vor Schmerzen winden werde....

Heutiges Zitat der Trainerin:
`Today I’m going to push you hard. The best thing about it is that it is now too late to leave the class…`


Off topic noch etwas fuer Science Nerds:
Zitat vom Kollegen aus dem Institut bei der woechentlichen Vortragsreihe
A good way to waste protein is to do crystallography

Mittwoch, 23. April 2008

A Grand Day Out…

Also SO ists gewesen...

Samstags, Punkt 9 Uhr (oder so ..) versammelten sich 6 Leute (including moi) in der Bahnhofshalle um gemeinsam eine, wie sich sehr bald herausstellen sollte, aeusserst unterhaltsame Reise anzutreten.

Herr C.: gutgebauter *hust* Kollege aus dem Stockwerk drueber
Herr P.: auch von oben...der besagte Portugise, der wider erwarten unglaublich puenktlich ist!!!
Fr. C: Kollegin (PostdocIn) aus dem Heimatlabor und eigentliches ersten Opfers meiner ‚lets go to the beach tour’...praktischerweise auch deutschsprachig...
Fr. K: PostdocIn und ebenfalls wie Fr. C der deutschen Sprache maechtig
Freund/Anhaengsel der Fr.K: der hatte keine andere Wahl und wurde gleich mitgeschliffen...

Die Zugfahrt nach Kings Lynn verlief relativ ruhig was wohl an dem noch ausstaendigen Verzehr koffeinhaeltiher Getraenke lag...
Doch schon die Busfahrt war ein Erlebnis. Waren sie schon mal auf einer Hochschaubahn deren Fahrt 45 min gedauert hat? Nein? Dann empfehle ich ihnen den Bus No 40 von Kings Lynn nach Hunstanton zu nehmen. Fuer den vollen Effekt empfehle ich die BusfaherIN mit den schwarz-grauen Haaren (Cruella de Vill-like) in Kombination mit Sitzplaetzen im oberen Teil des Stockbusses. Der ganze Spass kostet sie gerade mal 2 Pfund...den Speibbeutel (Kotztuete) muessen sie sich allerdings selbst mitbringen, man kann ja schliesslich nicht alles haben!

Angekommen im ’Sunny Hunstanton’ gings gleich mal zum Strand...

hunstanton


Warm ist anders und warum haben britische Straende eigentlich nur 1 Abgang?

Wollten sie eigentlich schon mal in einem Leuchtturm wohnen? Ja?! Dann haben sie hier die Moeglichkeit


Nach der kleinen Wanderung gabs dann eine Weltpremiere fuer Fr. AntiSense: die allerersten ‚Fish and Chips’...deeeeeep fried fish...MUHAHA...herrlich...wobei Fr. A beim naechsten mal auf ein Highlight der British Cuisine naemlich die ‚mushed minted peas’(zu deutsch: puerrerierte Erbsen mit Minze) verzichten kann....


Erkenntnisse des Tages:
  • Eis Cream (weisse Schokolade  mhmmm) schmeckt auch bei 5°C!!!
  • Erfolgreiches Bremsen auf einer Rutsche(die mind. 100m hoch war...mindestens!!), wenn man in einer Bastmatte steckt, erzielt man indem man die Beine ausstreckt!....ich demonstiere ihnen das bei Gelegenheit gern...
  • In Hunstanton kann man ‚silly willies’ und ‚wobbly titties’ um weniger als 1 Pfund erwerben...
  • Moi ist der Limiting Factor...Zitat Fr. C
Alles in allem ein feiner Ausflug...gut fuer die Seele...schlecht fuer die Figur...aber was solls man lebt schliesslich nur 1 Mal...oder so...

Samstag, 19. April 2008

Wenn Fr AntiSense eine Reise tut…

Dann beginnt diese frueh. Im besagten Fall um Punkt 7 mit dem Leuten des Handyweckers, gefolgt vom Anruf des Herrn C.’s um mich aufzuwecken (Herr C. hat sich dann nochmals fuer 1 Stunde hingelegt)...Tja, und nun sitzte ich hier mit Cafe (!!! Anmerkung: waere anders auch nicht moeglich) und versuche wach zu werden um a) den Herrn P. Rauszuleuten (er ist Portugise; ich glaube mehr brauche ich nicht hinzufuegen...), auf das sich schliesslich und endlich 6 Leute beim Bahnhof zusammentreffen um nach Hanstanton zu fahren...
Wetter ist klassisch British aber moi ist ja mittlerweile schon vorbereitet und wird nicht ohne ihren Regenschutz das Haus verlassen...

Alsdann wuenschen sie uns Glueck....vielleicht sieht Fr. A heute auch noch Seehunde...mal sehen
Bericht folgt ... *gaaaaaaaaaeeeeeeehhhn*

Montag, 14. April 2008

Siiiiiiiiiiiiiiieeeeeeeeeeeeeg !

Es ist soweit. nach monatelangen werken, verzweifeln, noch mehr arbeiten, noch mehr verzweifeln ist ES fertig…mein erstes ‘targeting construct’ *) (also so inoffiziell…es muss noch fertig sequenziert werden)….ich hab schon geglaubt ich erlebe diesesn moment nicht mehr…welche freude

Das leben ist schoen….auch wenns wieder hagelt…alles egal…precious ist fertig….hach*traeum*



*)targeting construct: ein stueck DNA das an einer ganz bestimmten stelle mutiert und mit einer art genetischen Widererkennungsschleifchen versehen wird. Wird schliesslich in Maus ES Zellen injeziert. Die Zellen mit dem ‘Schleifchen’ werden dann in einen Maus embryo geschleust und irgendwann ...*dramatische Pause*...gibt es dann ne Maus mit dieser speziellen mutation nur in den Zellen der Bauspeicheldruesse

Freitag, 11. April 2008

...

Tja und immer wenn sie denken ‘jetzt ist sie entgueltig weg’ krieche ich aus dem Eck hervor…

die letzten Monate ueberstanden…Fruehling macht sich auch auf der Insel bemerkbar …Fr AntiSense sieht wieder Sonne…

es ist nocht nicht vorbei …es geht weiter…seien sie gespannt

Mittwoch, 17. Oktober 2007

AntiSense vs. Nager

Wie der ein oder andere vielleicht schon herausgefunden hat ist das Ziel meines ‚wissenschaftlichen Werkens’ (*kicher*) ‚unschuldige’ (auch nur am Photo) kleine Nager genetisch (ui ui, das böse Wort *duck*) zu manipulieren damit sie am Ende Bauchspeicheldrüsenkrebs bekommen. All jene Leser die nach dem letzten Satz schon auf das #nächste blog lesen# klicken wollen sei gesagt: wir (also ich und das Alphatier-Konglomerat) versuchen dadurch die Entstehung und den Verlauf, dieses fast immer tödlichen ..Krebses, zu verstehen. Und wenn wir unsere Arbeit gut gemacht haben gibt’s in Zukunft hoffentlich eine ‚bessere’ (Anmerkung: besser = Erhöhung der durchschnittlichen ‚Lebensverlängerung’ um mehr als 10 Tage…nein, ich hab mir das nicht ausgedacht…Leider!) Therapie.

Soweit so gut, aber alles ‚little by little’ wie mein werter spanischer Kollege P. sagen würde. So gibt es vorerst neben zahlreichen ‚Bastelstunden im Lab’ auch noch ‚mouse handling training’ im institutseigenen Mäusestall.
Nun mag sicher der ein oder andere denken (including moi) ’ha, die sind doch ca. 200 mal kleiner (100 mal wenn sie meine grösse haben) als ich; was können mir die tun?…tja, falsch gedacht, denn sie mögen vielleicht kleiner sein, aber schneller sind sie alle mal! Und dann fischen sie einmal eines dieser kleinen Wollknäuel aus dem Käfig, setzen sie auf eine schwarze Matte (quasi dieselbe wie im Auto). hoffen (!) das sich die Maus daran festhält und sie mit den Zeigefinder und dem Daumen zwischen den Kopf und den Schultern kommen um das Fell nach hinten zu ziehen sodass sich die Maus nicht bewegen kann und sie a) in der Lage sind sie zu untersuchen/ihr eine Injektion zu geben bzw b) (was eigentlich viel wichtiger ist!) NICHT gebissen zu werden. Klingt definitiv einfacher als es ist (wenn meine Erklärung bei ihnen zu kompletter Verwirrung geführt hat empfehle ich nach folgenden Term zu googeln: ‚scruff a mouse’).
Fr. ist leider nicht nur eine ‚lame duck', nein sie hat auch Mitleid ! D.h. die Maus hat die Kontrolle, und NUR sie! Im aktuellen Bsp sieht dass dann folgender Maßen aus: moi nimmt Maus auf dem Käfig. Setzt sie auf die Matte (soweit so gut). Und dann fängt das Drama an: Maus mag sich nicht einfach so festhalten und damit quasi ausstrecken. Nönö, da wird der Kopf nach hinten geschwungen die Zähne gefletscht --> moi *angsthab*
Bei etwaigen versuchen die Finger hinter den Kopf zu platzieren gibt’s Fieplaute, die Fr. AntiSense dann veranlassen die Maus gleich ganz loszulassen (und dann fangen sie das Teil mal wieder ein). Und ich will gar nicht erst von den Männchen anfangen die wenn man sie am Schwanz festhält einen Rückwertssalto machen…
Kurzum es ist ein Drama, für mich und noch viel mehr für die kleinen Nager (es tut mir WIRKLICH; WIRKLICH leid!). Doch für Paul (die gute Seele der ‚mouse facility’) ist das noch kein Grund zur Verzweiflung. Fast schon mantra-artig wird man mit :‚Oh, you’re doing fine. I can defently see a progress’ beschwichtigt….und scheinbar hilfts, zumindest ein ganz kleines bisschen…denn heute , nach dem vielleicht x-ten mal hatte Fr. A zum ersten mal die Kontrolle! MUAHAHA….Ich schaff das noch, ihr kleinen Nager kriegt micht nicht klein!!!

und morgen, da heil ich dann Krebs und bekomme den Nobelpreis...

....together we will beat cancer*)


*)Motto des Vereins für**) an den ich meine Seele verkauf habe

**) man sollte NIE hungrig nen Blogeintrag schreiben

Montag, 15. Oktober 2007

Ihr Persoenlichkeitstyp nach C.C. Jung und dem www

Der engagierte Idealist ist eine extrovertierte und hilfsbereite Persönlichkeit. Er wirkt sympathisch und inspirierend auf andere – vor allem, weil er immer bereit ist, die besten Seiten seines Gegenübers zu sehen ( gutglaeubiger Trottel!!!).
Sein Humor, seine Energie und sein Optimismus ziehen andere Menschen an (viel eher, gehen ihnen am Nerv!).
Der engagierte Idealist kann sehr gut kommunizieren und ist gut darin, andere zu überzeugen und mitzureißen (Regel Nr.1: moi hat immer recht !).
Darum übernimmt er in Gruppen oft wie selbstverständlich die Führungsrolle (also das ‚wie selbstverstaendlich’ lass ich mal so stehen...).
Dieser Persönlichkeitstyp bringt oft sehr charismatische Menschen hervor (soziopath triffts wohl eher).

Der engagierte Idealist besitzt ein ungewöhnlich großes Einfühlungsvermögen. Anderen gegenüber ist er tolerant und großzügig, manchmal neigt er ein wenig dazu, seine Freunde zu idealisieren (also meine Freunde sind super und das beste ueberhaupt, da gibts nix *aufbluster*!!!).
Stets ist er bemüht, es allen recht zu machen und möchte, dass seine Beziehungen harmonisch und zufrieden verlaufen ( Harmony is everything!).
Dafür ist er bereit, viel zu investieren und seine Bedürfnisse weit hintanzustellen (das glaub ich allerdings nicht). Da der engagierte Idealist sehr fürsorglich ist, besteht die Gefahr, dass er sich für andere aufopfert und überfordert. Im Beruf muss er daher darauf achten, kein Burn-Out-Syndrom zu entwickeln (aehmm hab ich erwaehnt das ich dieses WE jeweils morgens und abend s im Lab war?...).

Der engagierte Idealist ist zuverlässig, gut organisiert und liebt es, Struktur in komplizierte Situationen zu bringen (auf das warte ich noch; einstweilen helfen post-its in allen Farben!).
Mit Kritik hat er so seine Schwierigkeiten; schnell fühlt er sich verletzt und unverstanden (bitte, bitte lieb sein zu moi *ganzliebschau*).
Sein Perfektionismus beeinflusst auch sein Liebesleben - er sucht nach der perfekten Beziehung für‘s Leben (haha, also deswegen bin ich noch Single...).
Hat er sich einmal entschieden, ist er ein treuer, ausgeglichener und liebevoller Partner (jop, wie ein Hund, aber nicht die kleinen Nervenden, eher Richtung Labrador). Gerät er allerdings an den/die Falsche(n), kann es passieren, dass er sich lange ausnutzen lässt, ehe er eine Beziehung beendet (mit mir kann mans ja machen; moi = Trottel vom Dienst).

Folgende Adjektive passen zu deinem Typ: extrovertiert, theoretisch, gefühlsbetont, planend, idealistisch, engagiert, sympathisch (sicher nicht!), enthusiastisch, verantwortungsvoll, hilfsbereit, loyal (VERY), diplomatisch (puh, warscheinlich weniger ), freundlich, inspirierend (fuer wen? bitte melden!), fürsorglich, besorgt, optimistisch, überschwänglich (ooooh ja), anpassungsfähig, kommunikativ (immer die Klappe offen, zum leidweisen aller Beteiligten), redegewandt, überzeugend, energiegeladen (mit 2 Tonnen Schoko am Tag waeren Sie das auch), optimistisch (again...einfach nur deppert), offen, verletzlich.


Und wer nist du???

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